Samstag, Juli 18, 2015

Meine Zeit in Bremerhaven

In den Ferien war ich zunächst Aushilfe bei einer Maschinenbaufirma
Einem Schlossermeister war ich alleine zugeordnet. Wir beide mussten zwei Sardinenfilettier- und entgrätmaschinen nachbauen. Da habe ich schon viel Metallbau und Umgang mit Werkzeug gelernt. Dann sollte ich im Werkstattbüro Urlaubsvertretung machen. Das hieß jetzt Lohnabrechnungen verteilen, Anwesenheitslisten führen, Stempelkarten einsammeln und auswerten. Dabei machte ich mich so gut, dass ich den Job auch noch zur Krankheitsvertretung und dann bis zum Schluss machen sollte.

Bei der Bundeswehr in Bremerhaven nahm ich dann meine Ausbildung auf.
1973 bis 26.3.75 war dies die Ausbildung zum Nachrichtengerätemechaniker
Alle Grundlagen der Elektrotechnik bis hin zum Bau von Geräten, dazu gehörte dann auch Herstellung von Leiterplatten, Gehäusebau und Verdrahtung, auch Plastik- und Metallbearbeitung gehörte natürlich dazu. Geprüft wurde ich dann bis 26.6.75 zum Informationselektroniker und erhielt interessanterweise (bedingt durch meinen Nachnamen) als erster Informationselektroniker Deutschlands, dieses Berufsbild war damals ganz neu, den Facharbeiterbrief ausgehändigt.
5.11.68: Der Republikaner Richard Milhous Nixon (1913-1994) wird zum 37. Präsidenten der USA gewählt.
Die Krimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode (1910-1983) in der Hauptrolle startet im ZDF.
5.3. In West-Berlin wird der SPD-Politiker Gustav Heinemann im dritten Wahlgang mit 512 Stimmen zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Auf den Kandidaten der CDU/CSU Gerhard Schröder entfallen 506 Stimmen.

1. Heintje: Mama
2. Heintje: Du sollst nicht weinen
3. Tom Jones: Delilah
4. Heintje: Heidschi Bumbeidschi
5. Peter Alexander: Der letzte Walzer
6. The Beatles: Hey Jude
7. Tom Jones: Help Yourself
8. Peter Alexander: Delilah
9. The Tremeloes: My Little Lady
10. John Fred & His Playboy Band: Judy in Disguise (With Glasses)
11. Esther & Abi Ofarim: Morning of My Life
12. Mary Hopkin: Those Were the Days
13. Small Faces: Lazy Sunday
14. Ohio Express: Yummy Yummy Yummy
15. Dorthe: Sind Sie der Graf von Luxemburg
16. Bee Gees: Words
17. Gary Puckett & the Union Gap: Young Girl
18. Manfred Mann: Mighty Quinn
19. Udo Jürgens: Mathilda
20. Udo Jürgens: Cottonfields
21. Roy Black: Bleib bei mir
22. The Rolling Stones: Jumpin' Jack Flash
23. Tommy James & the Shondells: Mony Mony
24. Roland W.: Monja
25. The Crazy World of Arthur Brown: Fire
26. Leapy Lee: Little Arrows
27. The Beatles: Lady Madonna
28. Cliff Richard: Congratulations
29. The Monkees: Daydream Believer
30. Bee Gees: World


Samstag, Juni 27, 2015

Wie öde "Keine Platten, kein Fernsehen"

Das waren noch Fremdworte für uns, zunächst nur bei den Großeltern gab es schwarze Scheiben zu hören, bei unserer Oma liefen da schon Schnulzen oder kleine Operettenzusammenschnitte.
Zuerst kam das Radio. Sonntags lief immer die Deutsche Schlagerparade, es gab Sonntags morgens auch das Hafenkonzert, meist aus dem Schulauer Fährhaus. Oder es gab plattdeutsche Hörspiele. Beim Googeln der alten Hitparaden gab es dann doch viele alte Erinnerungen, deswegen gebe ich hier mal Auszüge wieder. 
Erinnern kann ich mich noch an die Beatles. Um in der Deutschen Schlagerparade dabei zu sein wurden viele Titel auch in deutscher Sprache eingespielt ("Sie liebt mich - yeah, yeah, yeah!")

7.11.63: In Lengede/Niedersachsen werden elf Bergleute, die zwei Wochen unter Tage eingeschlossen waren, lebend geborgen. Das "Wunder von Lengede" ist die bisher spektakulärste Rettungsaktion in der Geschichte des Bergbaus. Ich erinnere mich bereits an die Tage. Dieses Wunder wurde dann vor einigen Jahren verfilmt. Mit Heino Ferch und Jan-Josef Liefers in den Hauptrollen.
Die Schlagerparade im Radio war eben deutschsprachigen Schlagern vorbehalten:
• Gitte: Ich will ’nen Cowboy als Mann 10 Wochen (3. August – 5. Oktober)
• Gitte & Rex Gildo: Vom Stadtpark die Laternen 8 Wochen (12. Oktober – 30. November)
• Cliff Richard: Rote Lippen soll man küssen (Lucky Lips) 7 Wochen (7. Dezember 1963 – 18. Januar 1964)
und Manuela: Schuld war nur der Bossa Nova
Und dann: Am 22.11.63: Bei einer Fahrt im offenen Wagen durch Dallas/Texas wird der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy erschossen. Der mutmaßliche Täter Lee Harvey Oswald (1939-1963) wird kurz nach dem Anschlag festgenommen und zwei Tage später selbst von einem Nachtclubbesitzer erschossen. Die Spekulationen um mögliche Hintermänner des Attentats dauern bis heute an. Mein Lieblingsfilm wird für einige Zeit der Oliver-Stone Film mit Kevin Costner.
Kennedys Nachfolger als US-Präsident wird der bisherige Vizepräsident Lyndon B. Johnson (1908-1973).

In der Hitparade 64: 
• The Beatles: I Want To Hold Your Hand 8 Wochen (29. Februar – 18. April)
• Ronny: Oh, My Darling Caroline 8 Wochen (25. April – 13. Juni)
• Drafi Deutscher: Shake Hands 2 Wochen (20. – 27. Juni)
• Roy Orbison: Pretty Woman  4 Wochen (19. Dezember 1964 – 23. Januar 1965


Die Schule lief zunächst so lala. Mein Mathelehrer in der Dritten sagte mal, ich sei in diesem Fach ziemlich faul. Aber in der Vierten, jetzt in Moisling lag ich mit einem Mal über dem Schnitt. Meine Eltern nahmen mir die Entscheidung ab und schickten mich auf das Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium. Hier fanden gleich Auswahlen statt. Alternative Chor oder Orchester. Logisch, ich wollte ins Orchester. Und ich interessierte mich für Cello. Eine Probestunde beim Cellisten des Stadttheater ergab aber Ernüchterndes. Mein Fingerabstand erlaubte dies nicht.
Im Sommer fand hier in Moisling aber ein Gautreffen der Turnerspielmannszüge im Travegau statt.
Und im Dezember 66 war meine erste Übungsstunde bei den Trommlern im Spielmannszug.
Eine fantastische Zeit begann.

22.9.64: Der Bayerische Rundfunk führt das Dritte Fernsehprogramm ein. Die übrigen ARD-Anstalten folgen bis 1969.
Die Modeschöpferin Mary Quant (geb. 1934) stellt den Minirock vor, der eine "Revolution in der Damenmode" einleitet.
Der Rockgruppe "Rolling Stones" gelingt der internationale Durchbruch. Neben den "Beatles" gehören sie zu den international populärsten Musikern.
64:
• Petula Clark: Downtown 10 Wochen (15. März – 31. Mai)
• The Rolling Stones: The Last Time 4 Wochen (1. Juni – 30. Juni)
• Nini Rosso: Il Silenzio (Abschiedsmelodie) 14 Wochen (1. Juli – 14. Oktober)
• The Rolling Stones: (I Can't Get No) Satisfaction 6 Wochen (15. Oktober – 30. November)

• Drafi Deutscher: Marmor, Stein und Eisen bricht 4 Wochen (1. Dezember – 31. Dezember, insgesamt 6 Wochen
15.5.65: Der SV Werder Bremen wird nach Abschluss der Bundesligasaison Deutscher Fußballmeister.
20.10.65: Ludwig Erhard wird zum Bundeskanzler gewählt. Das 2. Kabinett Erhard setzt sich aus CDU, CSU und FDP zusammen.
65: The Beatles: Help!
Drafi Deutscher: Cinderella Baby

23.6.66: Die britische Rockgruppe "The Beatles" startet ihre erste Tournee durch die Bundesrepublik nachdem sie 1962 bereits einen Auftritt in Hamburg hatten.

Vieles wird davon im Hamburg-Museum gezeigt.

Fussball: Die Fußballweltmeisterschaft in England läuft. Meine Eltern kaufen gebraucht eine Fernsehtruhe. 
30.7.66: Im Wembley-Stadion/London unterliegt die deutsche Nationalmannschaft im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft dem Gastgeber mit 4:2. Wie heute erinnere ich mich noch an das vermeintliche Tor, dass England gegeben wurde und zur Verlängerung führte. Weber hatte den Ball, der von der Latte "vor" die Torlinie sprang herausgeköpft. Die Fernsehtechnik war aber noch lange nicht so weit in Wiederholungen dies deutlich abzubilden. Unser großes Idol war ab sofort Uwe Seeler.
1.12.66: Kurt Georg Kiesinger wird zum Bundeskanzler einer Regierung der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD gewählt. Vizekanzler und Außenminister wird Willy Brandt.
66:
• The Beatles: Paperback Writer 2 Wochen (15. Juli – 31. Juli)
• Frank Sinatra: Strangers in the Night 8 Wochen (1. August – 30. September)
• The Beatles: Yellow Submarine 4 Wochen (1. Oktober – 31. Oktober)
• Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich: Bend It 8 Wochen (1. November – 31. Dezember)

10.2.67: Deutschlands bis dato erfolgreichster Schlagersänger, Freddy Quinn, erhält in West-Berlin seine zehnte Goldene Schallplatte.
25.8.67: ARD und ZDF treten in das Farbfernseh-Zeitalter ein. Die Live-Fernsehshow "Der Goldene Schuss" mit Vico Torriani ist die erste Farbsendung, die das ZDF ausstrahlt. Morgens live von der Funkausstellung in Berlin um 10:57 Uhr war es mit der Betätigung eines großen roten Tasters (der eine Attrappe war) durch Vizekanzler Willy Brandt. Dabei geschah ein kleines Missgeschick: Kurz bevor Brandt den Knopf drückte, schalteten die Techniker bereits das Farbsignal auf Sendung – man begründete es anschließend mit einem sehr empfindlichen Taster.
Mein Großvater war das erste Familienmitglied, was sich überhaupt so ein Gerät leisten konnte, von Neckermann. Zum Vergleich: Der gebrauchte Schwarzweiss-Fernseher kostete meine Eltern damals 200 DM (in 50 DM-Raten), der Farbfernseher, der natürlich auch noch Röhrentechnik erforderte, kostete Opa fast 2000 DM. Zum Start des Farbfernsehens 1967 brachte Körting den preiswertesten Farbfernseher auf den Markt, ein Gerät mit 14 Röhren plus Bildröhre mit Zwei-Trafo-Konzept. Diese konnten als „Neckermann Weltblick“ über den seinerzeit bedeutenden Neckermann Versand bereits für ab 1840 DM bezogen werden, was unter dem seinerzeitigen allgemeinen Großhandelspreis der anderen Hersteller von etwa 2000 DM inklusive Umsatzsteuer lag. Allgemein lag der Endverkaufspreis von Farbfernsehern in einer Zeit, als es noch Preisbindung gab, bei rund 2400 DM. Zum Vergleich sei ausserdem angemerkt, dass ein 1967 als „Sparkäfer“ vermarkteter VW 1200 für 4525 DM angeboten wurde.  
Und im Radio:
1. Udo Jürgens: Siebzehn Jahr blondes Haar
Schade. Ende 2014 ist Udos Leben zuende. Erinnern tue ich mich gerne an den Musicalbesuch mit Mutti: Ich war noch niemals in New York im Hamburger Operettenhaus
2. The Rolling Stones: Get off of My Cloud
3. Chris Andrews: To Whom It Concerns
4. The Beach Boys: Sloop John B
5. Beach Boys: Barbara Ann
6. The Beatles: Yellow Submarine
7. Sonny & Cher: Little Man
8. The Beatles: We Can Work It Out
9. Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich: Hold Tight!
10. Roy Black: Ganz in Weiß
11. Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich: Hideaway
12. Tommy James & the Shondells: Hanky Panky
13. Graham Bonney: Super Girl
18. The Troggs: Wild Thing
19. Los Bravos: Black Is Black
und dann:
• The Kinks: Dandy 4 Wochen (1. Januar – 31. Januar)
• The Monkees: I’m a Believer 6 Wochen (1. Februar – 14. März)
• David Garrick: Dear Mrs. Applebee 2 Wochen (15. März – 31. März)
• The Rolling Stones: Let’s Spend the Night Together 4 Wochen (1. April – 30. April)
• The Beatles: Penny Lane 2 Wochen (1. Mai – 14. Mai)
• Sandie Shaw: Puppet on a String  8 Wochen (15. Mai – 14. Juli)
• Manfred Mann: Ha! Ha! Said the Clown 2 Wochen (15. Juli – 31. Juli)
• Procol Harum: A Whiter Shade of Pale 2 Wochen (1. August – 14. August)
• The Beatles: All You Need Is Love 6 Wochen (15. August – 30. September)
• Scott McKenzie: San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair) 8 Wochen (1. Oktober – 30. November)
• Bee Gees: Massachusetts 6 Wochen (1. Dezember 1967 – 14. Januar 1968)

Ganz beliebt wurden dann die Zusammenschnitte im speziellen James Last-Look. Ich leistete mir die Jubiläumsausgabe (2 LPs nonstop-dancing). James Last wird unvergessen sein.

Mittwoch, Juni 17, 2015

Die Musik

1960-1967
In St.Lorenz war ich mit meinen Schwestern Mitglied im Kirchenchor der St. Matthäi-Kirche Lübeck, meine Schwestern spielten Blockflöte, ich ein wenig Xylophon,  gerade zur Weihnachtszeit trugen wir dann auf mehreren Weihnachtsfeiern bereits vor.
1966 wurde dann aber alles anders. Wir zogen nach Moisling. Ein Wohnungstausch mit dem Bruder meines Patenonkels ermöglichte uns eine 3-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoß. Mutti wohnt dort übrigens immer noch. Im September 2015 wird sie 85 Jahre alt, das wird natürlich gefeiert.

29.1.60 Erich Mende wird zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt. 1970 tritt dieser dann zur CDU über. Vor zehn Jahren beschäftigte ich mich dann mit ihm und seinen Memoiren "Die neue Freiheit", Bastei-Lübbe Verlag 1984.
Peter Kraus beginnt seine Karriere und bringt "Sugar Baby" und das Hazy-Osterwald-Sextett den "Kriminal Tango"
8.11.60 In den USA wird der 43-jährige Kandidat der Demokraten, John F. Kennedy, zum neuen Präsidenten gewählt. Mit einem knappen Vorsprung bezwingt Kennedy seinen republikanischen Gegner Richard Nixon (1913-1994) und wird jüngster und erster katholischer Präsident der USA.

6.6.61 Gründung des "Zweiten Deutschen Fernsehens" (ZDF) mit Sitz in Mainz durch einen Staatsvertrag der Länder der Bundesrepublik als gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechtes. Bei unserem Großvater, der als einziger damals einen Fernseher hatte, natürlich auch von Neckermann konnten wir zunächst vereinzelt das Erste Deutsche Fernsehen empfangen. Sendebeginn in der Woche 16:00 Uhr mit Kinderfernsehen, dann den ersten Sender der DDR, das "Zweite" erforderte dann für die Röhrentechnik einen Konverter für das Empfangssignal. Zu jedem Fernsehapparat gab es auf dem Wohndach eine ausladende Antenne. Das Bild war in Schwarz-Weiß, mit einer Zimmerantenne war eventuell ein verrauschtes Bild möglich. Zeitweise lief das Bild durch, dann sprang ein Erwachsener auf und musste das Bild mit kleinen Rädchen an der Fernseherrückseite wieder einfangen.

15.6.61 Der DDR Staats- und Parteichef Walter Ulbricht erklärt in einer internationalen Pressekonferenz zu innerdeutschen Absperrmaßnahmen: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten".

13.8.61: Bewaffnete Volkspolizisten der DDR riegeln Ost-Berlin gegen West-Berlin ab. Der Mauerbau beginnt.

Der Modetanz des Jahres ist der "Twist".

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 62 wird Norddeutschland von der schwersten Flutkatastrophe seit 1855 heimgesucht; 330 Menschen sterben. Helmut Schmidt, damaliger Senator der Polizeibehörde in Hamburg erwarb sich dabei hohe Verdienste. Er koordinierte den Großeinsatz von Rettungsdiensten, Katastrophenschutz und THW. Ohne dazu durch gesetzliche Grundlagen legimitiert zu sein, nutzte Schmidt bestehende Kontakte zur Bundeswehr und NATO, um mit Soldaten, Hubschraubern, Pioniergerät und Versorgungsgütern von Bundeswehr und Alliierten schnelle und umfassende Hilfe zu ermöglichen. Schmidt schuf damit ein Vorbild für Einsätze von Bundeswehr und Militärressourcen im Inland im Rahmen von Amts- und Nothilfe bei Naturkatastrophen. Er wird hierzu mit den Worten zitiert: „Ich habe das Grundgesetz nicht angeguckt in jenen Tagen.“
Inspiriert von dieser Katastrofe entschloss ich mich dann recht früh für meinen Artikel über Sturmflut.
20.2.62: Uraufführung des Theaterstückes "Die Physiker" des schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt (1921-1990) in Zürich. Auch ich betrat die Theaterbühne für ein einziges Mal. 1971 spielte ich in der Theater-AG unseres Gymnasiums in "Die Physiker" den Wilfried-Kaspar. Gerade gestern habe ich zum wiederholten Male von Düürenmatt "Der Verdacht" gelesen.

13.4.62 Die britische Band "The Beatles" tritt im Hamburger "Star-Club" erstmals in neuer Besetzung mit Ringo Starr (geb. 1940) am Schlagzeug auf. Hamburg hat ja jetzt auch einen Beatlesplatz.

Und "Hätten Sie's gewusst?": 13.7.62: Die Ministerpräsidenten der Bundesländer beschließen die Begrenzung der täglichen Werbesendungen im Fernsehen auf 20 Minuten.

26.4.63 In Hamburg eröffnet die bisher größte internationale Gartenschau der Bundesrepublik auf einer Fläche von 87 ha dem heutigen Planten und Blomen. Wir machten einen Ausflug dorthin, erinnern kann ich mich auch noch an den ersten Besuch in Hagenbecks Tierpark. Natürlich bringe ich jetzt auch viel über Bundesgartenschauen.

In den Hitparaden finden sich:
1957: 11. Doris Day: Whatever will be, will be (que sera sera) und 27. Harry Belafonte: Island in the Sun

1958: Fred Bertelmann: Der lachende Vagabund 11 Wochen (25. Januar – 5. April) und Peter Kraus: Hula Baby 1 Woche (11. Oktober)

Auf Platz 1: Mitch Miller: March From the River Kwai & Colonel Bogey

1960: Bekannt wird Heidi Brühl durch die Immenhoffilme. In diesem Jahr auch in den Charts ihr "Wir wollen niemals auseinandergehen." Leider ist sie aber früh gestorben, Krebs. Und bei meiner Großmutter dudelte von Jan & Kjeld der "Banjo Boy."

April 1963: Eröffnung der 963 Meter langen Fehmarnsundbrücke, die die Ostseeinsel Fehmarn mit dem schleswig-holsteinischen Festland verbindet.

23.-26.6.1963: Staatsbesuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy in der Bundesrepublik und in West-Berlin. Besonders bei seinem Besuch in der geteilten Stadt wird Kennedy als Symbolfigur der alliierten Garantie für die Freiheit West-Berlins begeistert gefeiert. Seine Rede vor dem Schöneberger Rathaus, in der Kennedy betont, dass alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, Bürger Berlins seien, beendet er auf Deutsch mit den Worten: "Ich bin ein Berliner".
Irgendwie, spätestens als ich auch einen Ersttagsbrief beim obligatorischen Briefmarkensammeln in die Finger bekam wurde uns das immer wieder ins Bewusstsein gerufen.
Am 16.10.1963 wird Ludwig Erhard, als Wirtschaftsminister noch der Vater des Deutschen Wirtschaftswunders, Bundeskanzler. Er hatte den Marshall-Plan umgesetzt und die Einführung der D-Mark begleitet.
An vieles kann ich mich noch erinnern, besonders schön ist aber die Erinnerung an den Dezember 1966, ich lernte im Spielmannszug Rot-Weiss-Moisling das Trommeln, Heinz-Werner hat es mir seinerzeit beigebracht. Mit ihm und noch mehreren anderen von damals spiele ich noch heute.

Freitag, Mai 29, 2015

Hier lernst Du was fürs Leben ??!!

Zunächst mal beginne ich mit einigen Zeilen über meine Jugend.
In meinen ersten Jahren galt es also zunächst einmal den Rückhalt in der Familie zu haben, Freundschaften aufzubauen und mit dem Lernen zu beginnen. Ich hörte anfangs kaum auf jemanden und tat das erstmal das Natürliche.


Aufgewachsen bin ich in Lübeck. Der Stadtteil heißt St.-Lorenz Nord. Ganz in der Nähe ist auch Willy Brandt geboren worden.

Deshalb hier der Link zu meinem Willy-Brandt-Artikel, ganz interessant wie ich meine ...

Getauft wurde deshalb auch ich in der St. Matthäi-Kirche, Schwartauer Allee.

Meine Eltern hatten sich schon über die Musik kennengelernt und musizierten zum Teil auch um einen Groschen dazuzuverdienen. Mutti hatte sich als Schulmädchen das Akkordeon-Spielen bei ihrer Schwester abgeschaut und es später zu beachtlichen Tanz- und Unterhaltungsstücken gebracht. Mein Vater sang, spielte Schlagzeug, hatte sich ein wenig Geige beigebracht, spielte zum Beispiel nur auf einer Saite und eignete sich später auch noch Mundharmonika und Melodika an. Eine Melodika hat eine Klaviertastatur und wird geblasen.


Auch der ganze Freundeskreis spielte Instrumente. Mein Patenonkel Friedel spielte ein sehr schönes Hohner-Akkordeon, sein Schwager Alfred und seine Schwägerin Inge spielten zunächst Gitarre.
Was lag also näher als Akkordeon und Schlagzeug als Lieblingsinstrument zu wählen.

Eingeschult wurde ich dann in der Brockes-Volksschule für Knaben. Die gibt es heute auch noch, Heute trägt sie aber den Namen des  anderen bekannten Lübecker Sozialdemokraten Dr. Julius Leber.


Die Technik ist auch noch nicht besonders weit. Am 7.5.57 auf der Büromaschinenfachausstellung in Hannover wird die erste transportable elektrische Schreibmaschine vorgestellt.

Am 3. Oktober 57 wird Willy Brandt Regierender Bürgermeister von West-Berlin.

14.3.58: Im Deutschen Fernsehen wird die erste Sendung der Krimi-Serie "Stahlnetz" ausgestrahlt, in der tatsächliche Kriminalfälle nachgestellt werden.

1.10.58 Der amerikanische Rock 'n' Roll Sänger Elvis Presley trifft als Wehrpflichtiger zu seinem Dienst in der Bundesrepublik ein, er kommt mit dem Schiff in Bremerhaven an und wird von vielen hundert Fans jubelnd empfangen.

Wir hatten ein Radio bekommen. Es war tatsächlich ein Tonmöbelstück. Röhrentechnik, aber schon UKW, unter einer Klappe ein Plattenspieler und war wie die meisten Rundfunk- und Fernsehgeräte von Neckermann.

Von den USA aus breitet sich das "Hula-Hoop-Fieber" über Europa aus. Alle Altersstufen schwingen mit dem Kunststoffreifen ihre Hüften. Die Hula-Hoop-Welle steht am Beginn der Fitnessbewegungen, die ab 1958 immer wieder von den USA nach Europa gelangen.

18.6.59 Bundespräsident Theodor Heuss weiht in West-Berlin das Schloß Bellevue als seinen zweiten Amtssitz ein.  1.7. In West-Berlin wird Heinrich Lübke zum neuen Bundespräsidenten gewählt.
Ebenfalls 1959 erscheint der Roman "Die Blechtrommel" von Günter Grass.
In den Hitparaden ist Freddy mit "Die Gitarre und das Meer", Dalida mit "Am Tag als der Regen kam und Bill Ramsey mit "Souvenirs".

Mittwoch, April 29, 2015

Die neue Jungfrau

28. August 1956 gegen 10:40 Uhr in Lübeck war der glückliche Moment für die Bolzmanns. Das Ergebnis also eine waschechte "Jungfrau".



(Aktuelles über das Holstentor Lübeck und andere Ausflugstipps übrigens immer hier ...)

Ein Michel Gauquelin vom Psychophysiologischen Laboratorium in Straßburg war der erste, der Geburtenbeobachtungen machte. Zusammen mit seiner ersten Frau Françoise Schneider-Gauquelin versuchte er, die Astrologie statistisch zu belegen. Er stellte einen verblüffenden Zusammenhang zwischen dem Stand des Planeten Mars und der Geburt späterer erfolgreicher Mediziner und Sportler fest. Gauqelin gab an, ähnliche Häufungen mit Jupiter für Schauspieler und mit Saturn für Wissenschaftler gefunden zu haben. Allerdings bestätigten seine Analysen von mehr als 500.000 Geburtsdaten auch, dass für die meisten in Horoskopen erfassten Elemente keinerlei statistische Hinweise auf die ihnen zugeschriebene Wirkung feststellen ließen. Die von Gauquelin "Mars-Effekt" genannte Häufung bei bestimmten Konstellationen in Bezug auf herausragende Persönlichkeiten ließ sich nur für 0,006 % der Daten und ausgewählte Konstellationen nachweisen. Später wurde festgestellt, dass der Effekt wahrscheinlich durch falsche Angaben von Eltern zu den Geburtsdaten ihrer Kinder zu erklären ist.

Wie es auch sei, so wird heutzutage eine Jungfrau typisiert:
Die Jungfrau weiß genau, was sie will, und sie wird den zweckmäßigsten Weg einschlagen, um ihr Ziel zu erreichen. Vernünftiges, sachbezogenes Denken und Handeln sind ihr ein Grundbedürfnis. Die Jungfrau steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität. Das Sternzeichen Jungfrau stellt hohe Ansprüche: Entweder steht sie ganz im Dienst einer Sache oder gar nicht. Dabei zeichnet sie sich durch hohes Verantwortungsgefühl und absolute Zuverlässigkeit aus. Da Menschen dieses Zeichens darüber hinaus einen ausgeprägten Blick für Feinheiten und viel Geduld haben, können sie es in ihrem Bereich zu unübertroffener Sachkenntnis bringen.
Unkalkulierbare Ereignisse beunruhigen die Jungfrau, sie sucht ihnen mit Systematisieren und Einteilen zu begegnen, um stets den Überblick zu behalten. So entwickelt sie in ihrem Bestreben nach einem sicheren Rahmen ein beachtliches Organisationstalent.
Ihr Grundbedürfnis nach Absicherung und Überschaubarkeit des Lebens bringt die Jungfrau in Gefahr, sich jeder Bewegungsfreiheit zu verschließen. Lückenloses Vorplanen selbst im Detail tritt dann an die Stelle von Offenheit und Risikobereitschaft.
1956: In der Hitparade hält sich 4 Wochen Bill Haley mit Rock around the clock. Außerdem sind schon mehr Songs von Peter Alexander, Caterina Valente und Freddy Quinn dabei.
13.4. In Seebüll verstirbt Emil Nolde. Ein Besuch seiner Stiftung in Seebüll ist hochinteressant, mit Rita habe ich dies 2013 genossen.
Unser Bundeskanzler ist Konrad Adenauer.


Willst Du nun alles aus diesen Aufzeichnungen herausholen, was herauszuholen ist, dann gibt es eine wesentliche unendlich wichtige Bedingung. Erfüllst Du diese nicht, so nützen 1000 Lernvorschriften nur wenig. Besitzt Du aber diese Fähigkeit kannst Du Wunder vollbringen. Was ist das aber für eine Voraussetzung?

Nichts weiter als eine tiefe, drängende Begier zu lernen, eine krafterfüllte Entschlossenheit sich Sorgen abzugewöhnen, die Fähigkeit mit Menschen richtig umzugehen zu verbessern und sinnvoll zu leben.

Nun, wie schafft man dies? Indem man sich ständig gegenwärtig hält, wie wesentlich die Grundsätze sind. Stell Dir recht lebhaft vor, um wieviel reicher und glücklicher Du leben kannst, wenn Du sie einmal beherrscht.
Sag Dir immer und immer wieder: "Meine Gemütsruhe, mein Glück, meine Gesundheit, mein Einkommen werden auf lange Sicht zum großen Teil davon abhängen, ob Du die alten, selbstverständlichen Wahrheiten, wie ich sie hier aufgezeichnet habe, praktisch verwerte."


Lies also jedes Kapitel erst einmal schnell durch, um einen allgemeinen Überblick zu erlangen. Vermutlich wirst Du Dich dann versucht fühlen, gleich zum nächsten Abschnitt zu gehen. Tue dies aber nicht, es sei denn du schaust hier nur zur Unterhaltung hinein. Möchtest Du aber lernen mit Menschen besser umzugehen, Glück, Gesundheit und Einkommen vermehren ohne sich unnötige Sorgen zu machen und sinnvoll zu leben, so blätter wieder zurück und lies jedes Kapitel von neuem gründlich durch. Auf die Länge ersparst Du Dir damit Zeit und richtest mehr aus.

Halte häufig im Lesen inne, um über das Gelesene nachzudenken. Frag Dich, auf welche Art und bei welcher Gelegenheit Du jeden der Ratschläge praktisch anwenden könntest. Eine derartige Lektüre wird Dich viel weiter fördern, als wenn Du durch die Aufzeichnungen hindurchjagst wie Speedy Gonzalez.

Nutze die Fähigkeit Deines PCs oder tablets und markiere eine Stelle, die eine Dir nützlich erscheinende Anregung enthält oder setze ein Lesezeichen, mittlerweile kann man auch direkt mit einem Stift bearbeiten oder farbliche Markierungen hineinbringen. Ist eine Anregung allerster Güte, dann unterstreiche jeden betreffenden Satz. Sind solche Ausführungen in Buchform wird so ein Buch ausserdem nicht nur interessanter, sondern auch leichter verständlich und übersichtlicher.

Ich selbst lese mittlerweile meine Notizen, die Arbeit und Kundschaft betreffend ungefähr jeden Monat wieder neu durch. Warum? Die Erfahrung hat mich zwischenzeitlich gelehrt, dass es die einzige Art ist, wie ich die verschiedenen Apps, Tarife und sich ständig ändernde Prozesse klar im Gedächtnis behalten kann.
Selbst gut trainierte Mitmenschen, Autoren z.B. berichten, dass sie ihre Bücher von Zeit zu Zeit immer wieder ansehen müssen um sich zu erinnern, was sie geschrieben haben. Es ist erstaunlich, wie schnell wir vergessen.

Willst Du also wirklichen, dauernden Nutzen aus diesen Aufzeichnungen ziehen, so denke nicht, es einmal rasch zu überfliegen sei genug. Nachdem Du es gründlich durchgearbeitet hast, solltest Du jeden Monat ein paar Stunden erübrigen, um Dich von neuem damit vertraut zu machen. Lege auf Deinem Desktop einen Favoriten an, nutze Favoritenleisten im Browser für einen schnellen Aufruf und denke dran, auf Deinem Desktop ist weniger mehr.
Ein Hundefreund hat sich als Hintergrundbild den behaarten Kopf seines Lieblingstieres gewählt. Darüber lagen dann ca. 300 Icons, ich übertreibe nicht. Eine Zeitlang durfte ich seine Web-Seiten gestalten und benötigte natürlich aktuelle Bilder. Kannst Du Dir vorstellen, wie nervig es war mich darin zurechtzufinden.


Erinnere Dich also irgendwie daran, dass der Gebrauch dieser Grundsätze nur durch stete aktive Wachsamkeit und kraftvolle Anwendung zur zweiten Natur werden kann. Einen anderen Weg gibt es nicht.

Bernard Shaw bemerkte einmal:"Wenn man einen Menschen etwas lehrt, wird er es niemals lernen". Shaw hatte ganz recht. Lernen ist ein aktiver Vorgang. Wir lernen, indem wir tun. Wünscht Du also die Grundsätze, über die Du Dich hier informierst, zu meistern, so tue etwas. Es ist ohnehin eines der größten Geheimnisse, wie man mit seinen Wünschen richtig umgeht, aber ich verspreche, dass ich noch ganz wesentlich darüber später etwas erzähle.
Zunächst aber


Möchtest Du die Grundsätze, die Du hier erfährst meistern, tue etwas und wende diese Regeln bei jeder Gelegenheit an.

Tust Du das nicht, so wirst Du Sie rasch vergessen haben. Man merkt sich nur das, was man ständig befolgt.

Wahrscheinlich wird es Dir schwer fallen, diese Ratschläge die ganze Zeit anzuwenden. Ich weiß das jetzt. Bis heute noch war es oft schwer alles an mir zu beobachten, was ich notiert hatte, also für mich befürwortete.
Vergiss deshalb beim Lesen nie, dass es Dir nicht lediglich darum geht, Dich zu informieren. Du bist dabei neue Gewohnheiten anzunehmen. Ja, Du bist dabei eine neue Lebensweise zu finden. Das braucht Zeit und Beharrlichkeit und tägliche Übung.
Schlage deshalb diese Ausführungen oft auf. Betrachte es als ein Handbuch zur Überwindung tagtäglicher Sorgen, dem besseren Umgang mit Menschen zum Beispiel Erziehungsschwierigkeiten mit einem Kind, Deinem Partner von etwas überzeugen zu wollen oder einen verärgerten Kunden zufriedenstellen zu müssen, zögere zunächst impulsiv das Nächstliegende, das "Natürliche zu tun. Das ist meist verkehrt. Lese statt dessen die Stellen nach, die Du in diesen Ausführungen gemarkert hast. Hilfreich ist die Möglichkeit etwas zum Favoriten zu erklären, nach einem Stichwort zu suchen oder die intelligente Funktion der "verwandten Notizen" zu nutzen.
Probiere dann die wieder vergessene Methode neu aus und Du wirst erleben, dass Sie Wunder wirken.
Hätte ich diesen Punkt rechtzeitiger in meinem Leben befolgt, wären mir folgenreiche Fehler mit meinen Liebsten und mit den Finanzen erspart geblieben.


Lest auch in den wichtigsten Büchern von den positiven Erlebnissen anderer erfolgreicher Personen. Erst sehr spät, nämlich erst vor einem Jahr, 2013, beschäftigte ich mich mit Benjamin Franklin näher. Schon 1983 erhielt ich die ersten Hinweise, hatte dann immer öfter davon gelesen oder bei einem Besuch in La Rochefoucald von ihm und seinem ungeheuren Lebenswerk gehört. Intensiv recherchierte ich im Internet, stand vor verschlossenen Bibliotheken. Vielleicht habe ich gerade übertrieben, erinnern kann ich mich an den Versuch sein Buch "Der Weg zum Reichtum-Geschichte meines Lebens" erschienen unter anderem im Oesch Verlag in der Stadtbibliothek in Reinfeld auszuleihen. Dann habe ich es mir aber im Internet gekauft. Es hat heute deshalb einen Ehrenplatz bei mir erhalten. So viel vorab über den Inhalt des Buches, über Benjamin Franklins "Geheimnis" sei schon gesagt, er entwickelte einen persönlichen Plan und wandte diesen konsequent an, ähnlich wie es später auch Wolfgang Thust formulierte. Sein Buch, eine Beschreibung seines erfolgreichen Lebenswerkes, steht auch in meiner Bibliothek, sogar persönlich von ihm 2000 signiert.

Sein Motto war wörtlich:

"Wir müssen das Richtige richtig und oft genug tun."

Du siehst, auch dieser Schlussteil beinhaltet, nachdem man sich das "richtige" (also nicht das "natürliche") angeeignet hat, möge man dies, damit es zur Gewohnheit wird "oft genug tun". 

1983 las ich das erste Mal also die folgende Passage:

Warum bedienst Du Dich nicht der von Benjamin Franklin angewandten Technik, um zu überprüfen, wie es mit Deiner eigenen Anwendung der hier erörterten Grundsätze steht?
Erstens wirst Du feststellen, dass Du in einem spannenden und unbezahlbaren Erziehungsprozess begriffen bist.
Zweitens wirst Du finden, dass Deine Fähigkeit mit den Sorgen Schluss zu machen und statt dessen einfach zu leben, wachsen und gedeihen wird wie die Krone eines grünenden Baumes und Du sehr bald feststellen wirst, dass Du im Umgang mit Menschen ganz erfreuliche Fortschritte machst.


Tatsächlich nachgelesen bei Benjamin Franklin hatte ich dann aber erst 2013.

Im Laufe der Jahre habe ich auch einige Hörschulungen mitgemacht, ein Erfolgsseminar auf Compact-Kasette etwa, da war ich schon im Außendienst oder später auf CD oder DVD.
Besonders effektiv war dies jeweils, wenn ich diese Grundsätze beachtete:



1. Hören Sie ruhig zu, auch wenn Sie sich nicht konzentrieren können. Ihr Unterbewusstsein lernt trotzdem.
2. Machen Sie nach 30 Minuten eine kleine Hörpause. Schalten Sie ab, und entspannen Sie sich.
Achten Sie darauf, welche Gedanken jetzt „hochkommen“.
3. Arbeiten Sie das Programm mindestens einmal mit dem Arbeitsbuch durch. So werden die Inhalte schneller ein Teil von Ihnen.
4. Hören Sie die CDs mehrmals. Wiederholung bringt Verstärkung.
5. Erklären Sie sich bereit, Ihre Komfortzone zu verlassen, um zu wachsen.
Denn nur so erhalten wir Zugang zu den schönsten Dingen des Lebens.

Freitag, April 10, 2015

Änderungen bei Bolzmanns

Endlich bin ich soweit, eine arbeitsame Zeit liegt hinter mir, jetzt widme ich mich täglich wieder öfter unserem Freizeitmagazin. Der Wandel im Markt und in der Technik haben ihre Spuren hinterlassen. Die Firmen RB Medien Stormarn e.K. und der Reinfelder Bote wurden von uns aufgelöst.  Steuerliche Gründe und schlechtere Aussichten für das Alter waren die Hauptgründe. Messen größeren Ausmaßes bekommen wir alleine nicht mehr hin, dafür fehlen Mittel.



Die Pflege der Homepages für die Messen und den Reinfelder Boten sowie ps-bolzmann.de, medienberater-hamburg.de, www.bolzmann.com und www.trave-streifzug.de habe ich auch aus technischen Gründen beendet.
Die Navigation erforderte ältere Java-Scripte die auch eine Darstellung auf Smartphones und tablets unmöglich machten.
Aber das Bessere ist der Feind des Guten.
Neu aufgesetzt habe ich deshalb

Tablettauglich und voller Ausflugstipps und kultureller Infos, denn schließlich freuen auch wir uns auf das kommende neue Hansemuseum Lübeck, dessen Informationsangebot wir auch ergänzen möchten.


Unsere Angebote sind selbstverständlich kostenfrei. Die Seite wird werbefinanziert. Die Werbung wird aber nicht erzwungen und ist garantiert frei von Viren und Trojanern. 
Geholfen ist uns deshalb am ehesten, wenn die Werbung auch beachtet wird.  
Kontakt zu uns bitte am ehesten per Mail, per Handy bin ich nur wenige Minuten am Tag erreichbar.
Reinhard.bolzmann.wesenberg@gmail.com und Google+ oder rita.bolzmann@gmail.com und facebook

Ihr Reinhard Bolzmann